Zurück in die Vergangenheit – Slagharen

Da dieses Wochenende im Juli das Wetter nicht ganz so pralle werden sollte, haben wir uns spontan entschlossen nach Slagharen zu fahren. Das letztemal, dass ich dort war, ist bestimmt 25-30 Jahre her und auch meine Regierung war schon mal in der Kindheit dort.

Auf der Internetseite unter www.slagharen.com stellten wir fest, dass zum Freizeitpark ein Campingplatz gehört, also starteten wir Freitagsnachmittag die 150 km Tour nach Slagharen.

Die Anfahrt war relativ unspektakulär, hauptsächlich Osfriesland-Heizer-Autobahn (A31 mit fast keinem Verkehr), in Meppen runter, danach noch ein wenig auf holländischen Strassen und schon sieht man das große Riesenrad vom Freizeitpark.

Vorm Campingplatz mussten wir beim Schrankenwärter anhalten. Er teilte uns mit, dass wir trotz Saison noch Platz auf dem Campingplatz ist, dass wir erstmal reinfahren  und dann bei der Rezeption geschickt anmelden sollen. Gesagt, getan. Alle waren super nett und freundlich, sprachen deutsch und waren für jede Frage offen.

Der Campingplatz befindet sich am Rand des Freizeitparks und ist in 6 Abschnitte aufgeteilt. Der Campingplatz ist super gepflegt. Mitte Juli war der Platz nur zu ca. 40 % belegt.

Wir bekamen einen Platz im Shoshonen-Feld am Ende des Campingplatzes.

Die einzelnen Stellplätze sind schön gross und haben neben Strom auch noch Kabelfernsehanschluss (von uns nicht genutzt, sollen aber auch deutsche Programme drauf sein).

Jeder einzelne Bereich des Campingplatzes hat einen Ausguss für die Chemietoilette, sowie einen Frischwasserhahn (direkt neben bzw. gegenüber ders Chemietoilettenausgusses, sah nicht sehr appetitlich aus).

Für die Entsorgung von Wohnmobilen verfügt der Campingplatz über einen Bodenablass. Der Platz wurde öfter als Autowaschplatz genutzt (ebenfalls sehr appetitlich).

Insgesamt verfügt der Campingplatz über ca. 240 Stellplätze. 2 Waschhäuser mit Toiletten und Duschen sind vorhanden.  Generell waren die Waschhäuser an diesem Wochenende sehr sauber.

Neben dem Campingplatz befindet sich der Bereich der Wigwams. Dabei handelt es sich um Zelte, mit 6 Betten, Heizung, Strom und TV. Jeder Wigwam hat vorm Zelt in einem Extragebäude ein Badezimmer mit Toilette und Dusche.

Der Campingplatz verfügt über einen Spielplatz,                                                 Wasserspielplatz (Wassertiefe ca. 30-40 cm) mit vielen Liegen, Tennisplätze und ein Restaurant. Bröttchen werden morgens von einem Verkaufswagen direkt neben der Rezeption verkauft (in der Vor-/Neben-saison im Supermarkt im Freizeitpark). Kinderanimation gibt es auch, haben wir aber nicht genutzt. Abends findet im Saal des Restaurants Bingo und andere Aufführungen statt.

Ein schönes kleines Hallenbad ist im Freizeitpark vorhanden (darf nur von Mietgästen (Campingplatz, Wigwams oder Ferienhäuser) genutzt werden.

WLAN gab es nicht, generell hab ich keine Möglichkeit für Internet gefunden.

Vom Campingplatz aus führt einen Brücke in den Freizeitparkbereich. Der Eintritt in den Freizeitpark ist in der Campingplatzmiete enthalten. Auch wenn der Freizeitpark um 18 Uhr schliesst, kann man als Campingplatzmieter dort noch rein und z.B. spät abends noch spazieren gehen. Das war für uns nicht schlecht, so konnten wir bereits mit den Kindern am Freitagabend uns die Karussels in Ruhe anschauen und überlegen, welche am nächsten Tag gefahren werden sollen.

Am Abreisetag muss der Stellplatz bis 12 Uhr geräumt werden, dann kann das Fahrzeug auf einem großen Parkplatz vom Campingplatz abstellt und die Einrichtungen (Campingplatz und Freizeitpark) noch den restlichen Tag genutzt werden.

Der Freizeitpark ist nicht so sehr gross, dafür aber sehr schön angelegt. Obwohl viel los war, hielten die Wartezeiten immer in angenehmen Grenzen. Es waren viele Restaurants im Freizeitpark (Diner, Thailänder, Italiener u.ä.), welche teilweise auch bis 21 Uhr geöffnet hatten.

Meiner lieben Regierung, den Jungs und mir hat der Campingplatz, sowie der Freizeitpark sehr gut gefallen. Einiges was wir dort gesehen haben, war auch schon vor 25 Jahren vor Ort, vieles wurde um-, aus- und neugebaut. In einem Gebäude auf dem Gelände findet man eine Fotoausstellung, welche die Veränderungen des Freizeitparkes von 1963 bis heute festhält.

Der Campingplatz kostete Mitte Juli 43,- Euro pro Nacht (zzgl. einer kleinen Kurtaxe), darin waren die Übernachtung, Strom, Dusche, Kabelfernsehen, Eintritt in den Freizeipark und Hallenbad usw. für alle Personen enthalten. Wir haben für insgesamt für 2 Übernachtungen (2 Erw. und 2 Kinder) fürs ganze Wochenende 91,- Euro bezahlt.

Wir kommen bestimmt wieder !

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